Alles geschummelt

Posted by on Jan 23, 2014 in Design, Schönes No comments

Dass in Zeitschriften und Hochglanzmagazinen an den Fotos stets retuschiert und geschummelt wird, ist den meisten ja bekannt. Die ungarische Sängerin Boggie tritt dagegen nun mit einem Musikvideo an. Die “Live-Retusche” am bewegten Bild ist hinterlegt mit einem wunderschönen Song.

Dazu kann ich nur das Blog Schlecky Silberstein zitieren, auf dem ich das Video gefunden habe: “Für das wahnsinnig eleganten Ergebnis schuftete die Post-Production-Bude Studiolamb hart. Hat sich gelohnt.”

Manchmal eine Notwendigkeit, manchmal eine Spielerei: Wo wird ein bestimmtes Bild noch verwendet?  Die “Reverse Image Search”-Maschine “Tineye” sucht nach dem Upload eines Bildes oder Angabe der Bild-URL, wo das Bild im Internet noch vorkommt.

So lässt sich nicht nur prüfen, ob vielleicht eigene Bilder von anderen geklaut wurden und unrechtmäßig verwendet werden, sondern auch, auf welchen Webseiten privat veröffentlichte Facebook-Bilder womöglich noch gelandet sind…

Im Blog von shutterstock habe ich 5 Tipps gelesen, die Freiberufler von Kindern lernen können. Selbst wenn es mich nur am Rande betrifft, weil ich nur ein “Teilzeit-Freiberufler” bin, gefallen haben sie mir trotzdem:

1. Tagträumen

Vielleicht setzt man sich selbst mit realistischem Denken bisweilen zu enge Grenzen. Was ist falsch daran, zuerst einmal frei heraus zu fantasieren – und erst am Schluss an die Umsetzbarkeit zu denken?

2. Meinung ändern

Die Meinung von kleinen Kindern ist sprunghaft. Mit zunehmenden Alter fallen wir immer mehr auf das Prinzip der Konsistenz herein: Wir haben es angefangen, also bringen wir es auch zu Ende. Das ist natürlich nicht immer schlecht – aber wenn wir an etwas zweifeln, sind die Zweifel vielleicht auch berechtigt. Und es böte sich eine bessere Möglichkeit…

3. An allem Spaß haben

“Wer seine Arbeit liebt, wird nie wieder arbeiten” – so oder so ähnlich habe ich einmal einen Spruch gelesen. Selbst wenn man sich manchmal überlisten muss, ich finde immer noch, dass auch Arbeit Spaß machen kann.

4. Einmal kurz ausweinen

Manchmal muss es einfach raus. In diesem Punkt war ich noch nie erwachsen und vernünftig – aber als Frau habe ich da vielleicht auch einen kleinen Vorteil.

5. Immer dazulernen

Man darf nie die Neugierde verlieren und nie vergessen, wie anregend es sein kann, etwas Neues zu lernen. Das belebt, hält fit im Kopf und befriedigt.

Wer Zeit hat, sich ein bisschen treiben zu lassen, und schöne Assoziationen zu einem Thema sucht, ist vielleicht bei “Pinterest” ganz richtig. Nach bestimmten Suchworten kann man sich Bilder anzeigen lassen, die andere User bereits für bemerkenswert hielten. Diese Bilder führen dann als eine Art visuelles Lesezeichen weiter zu Webseiten, die zum Thema informieren.

So findet man zum Stichwort “Fotografie” bzw. “photography” (englische Stichworte bringen meist mehr Resultate, da die Nutzung von Pinterest dort verbreiteter scheint) allerlei nützliche Webseiten rund um die Fotografie: Der richtige Einsatz von Blitzen, die Einrichtung eines eigenen kleinen Studios, Nachtfotografie, wie man am besten Kinder oder Schwangere fotografiert und vieles mehr.

Sehr verbreitet ist auch das Thema DIY, von Möbel-Selbstmachen über Nähen bis hin zu Kochrezepten, aber auch Infografiken werden gern gepinnt.

Wer also Inspiration zu einem Thema sucht: Einfach mal einen Suchbegriff bei Pinterest eingeben und weiterstöbern…. Aber Vorsicht: Ein Bild trägt zum nächsten, und eine Stunde ist schnell vergangen!

WhatFont Tool zur Erkennung von Schriftarten

Ihnen gefällt eine Schriftart auf einer Webseite und Sie würden sie selbst gern verwenden? Dabei hilft ein kleines Tool namens “WhatFont” von Chengyin Liu. Und das ganz einfach – ohne Bilder hochzuladen, wie man es bei anderen Schrifterkennungs-Seiten tun muss. Sie ziehen den kleinen Button “WhatFont” auf die Lesezeichen-Symbolleiste. Wenn Sie sich auf der Webseite befinden, deren Schrift Sie erkennen möchten, klicken Sie auf den Button, und die Seite wird gescannt. Fahren Sie jetzt mit dem Cursor über die Texte, zeigt Ihnen WhatFont nicht nur die Schriftart, sondern auch die Schriftgröße und den Zeilenabstand!

Robert Chromow hat einen sehr aufschlussreichen Artikel darüber geschrieben, wie ein selbstständiger Dienstleister seinen Stundensatz so berechnet, dass er die Selbstständigkeit trägt. Man muss viele Faktoren berücksichtigen:

    • Nicht jede Stunde ist “fakturierbar”: Es gibt Auftragsflauten, Verwaltungstätigkeiten, Urlaube und Krankheitstage.
    • Kosten für Räume, Material, betriebliche Versicherungen, Kommunikation usw. müssen berücksichtigt werden.
    • Auch die Umsatzsteuer muss mit einbezogen werden.
    • Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung muss selbst erwirtschaftet werden, ebenso wie Vorsorge für den Fall der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit.

Als Faustregel gilt: Möchte man als Selbständiger “nur” so viel verdienen wie im Angestellten-Verhältnis, sollte man sein Brutto-Jahresgehalt mit 1,5 multiplizieren – und daraus rückwärts seinen Stundensatz berechnen. Wird man nie krank, sind es 223 produkte Arbeitstage im Jahr. Doch so schön die immerwährende Gesundheit wäre – realistisch ist sie nicht.

Robert Chromow rechnet: “Um auch “nur” auf das Gehalt eines durchschnittlich qualifizierten Angestellten in der IT-Branche zu kommen, muss ein selbstständiger Dienstleister zurückhaltend kalkuliert rund 70 Euro in Rechnung stellen! Dabei ist von einem Unternehmer-Gewinn, mit dem zum Beispiel das höhere Risiko abgegolten wird, ebenso wenig die Rede wie von der Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals.”

Screenshot Adobe Kuler

Adobe Kuler liefert mit dem Color Wheel eine tolle Möglichkeit, verschiedene Farbkombinationen zu erschaffen. Ob analoge, monochromatische oder komplementäre Kombinationen, Schattierungen eines Farbtons oder Dreiklänge: Hier kann man sich nach Herzenslust austoben. Unter dem Punkt “Explore” kann man sich auch von den fertigen Farbkombinationen anderer Nutzer inspirieren lassen.

Ein sehr nützliches Tool für die, die noch gar keine Vorstellung haben, in welchen Farbräumen sich ihr Design bewegen soll!